Computerviren

 

Was sind Computerviren?

Computerviren sind Programme wie jede andere Software auch. Es ist kein "lebendes" oder "selbständiges" Programm.

Es kann nur funktionieren wenn es durch Aktivitäten des Anwenders, des Betriebssystems oder von bereits gestarteten Anwendungen initialisiert wird. Etwa wenn ein Programm gestartet wird oder wenn ein Programm auf weitere Datenträger zugreift. Natürlich merkt der Anwender das nicht. Das Virus versteckt sich dabei einfach in anderen Programmen.

Dh. Ein wesentliches Merkmal für Viren besteht darin, das sie in der Lage sind sich auf dem PC bzw. auch in Netzwerken zu verbreiten. Die geschieht einfach dadurch, dass das Virus sich bei jedem Start eines Programms selbst bei jeder sich bietenden Gelegenheit in neue Daten kopiert und sich damit verbreitet. Von außen entsteht so vielleicht der Eindruck, dass es sich selbständig reproduziert.

Alleine dadurch richtet das Virusprogramm ja noch keinen Schaden an. Die ersten Virenprogramme, die übrigens schon in den frühen 80iger Jahren geschrieben wurden haben überhaupt nichts anderes gemacht als sich immer und immer wieder in neue Dateien bzw. neue Disketten zu kopieren und sich so zu verbreiten.

Aus dieser Eigenschaft, nämlich sich zu reproduzieren leitet sich auch der Name für diese Programme ab.

Erst viel später, ist die zweite, für Viren typische Eigenschaft in Erscheinung getreten. Nämlich dass das Virenprogramm auch einen Schaden verursacht. Also fast so wie ein Grippevirus, dass uns Menschen befällt.

Dh. Der Computer wird "krank" was sie daran merken, dass er nur mehr zum Teil oder gar nicht mehr funktioniert. 

  

Definition:

Ein Programm mit der Eigenschaft „sich selbst“ zu replizieren und andere Programme zu infizieren.
Die meisten Viren verfügen über einen oder mehrere Schadenseffekte (Payload).
Vereinfacht ausgedruckt bestehen die meisten Viren aus drei Komponenten: Infektionsmechanismus, Payload, Auslösemechanismus

 

Würmer:
Definition:

Ein sich selbst reproduzierendes Programm das sich in der Regel über Netzwerke verbreitet und sich nicht als Parasit an andere Programme anhängt.

Sie verbreiten sich in der Regel sehr schnell und sind in der ursprünglicher Form nicht auf die Interaktion des Users angewiesen.

Immer mehr stützen sich auf Social Engineering. Der typische Transportweg sind E-Mail bzw. andere Protokolle, wie z.B. TCP/IP.

 

Trojaner:
Definition:

Er beinhaltet keine eigene Infektionsroutine und deshalb kann er sich von einem System zu dem anderen verbreiten, indem der User dazu verleitet werden kann, ihn zu übertragen.

Diese Programme geben oft vor, etwas Nützliches zu sein oder Positives zu tun und das vielleicht sogar auch zum Teil machen wobei sie jedoch parallel bestimmte Aktionen Ausführen, die vom User nicht erwartet bzw. gewünscht werden.

 

Hoax:
Definition:

Falschmeldung wie Massenmails, Kettenbrief, etc. Lesen Sie mehr

 

Wann wird ein Virus aktiv?

Wenn überhaupt: meist an einem bestimmtes Datum und/oder Uhrzeit. z.B. am 20.Dez, oder an jedem Fr. den 13. usw. Sonderfälle sind: wenn z.B. 100 Files befallen wurden oder bestimmte Files gefunden/nicht gefunden werden usw... Aktiv wird der Virus auch wenn er im Speicher einer Maschine sitzt und ein ausführbares Programm gestartet wird oder wenn ein Makrovirus schon die Normal.dot befallen hat und ein neues Dokument erstellt wird.

 

Können Viren über das Internet auf den eigenen PC gelangen? Wenn ja, wie?

Ja, über das "down-loaden" von ausführbaren Programmen, befallenen Dokumenten oder Java-Applikationen. Grundsätzlich: mehr Misstrauen gegenüber allen aus dem Netz.

 

Wie schützt man sich am besten vor Viren aus dem Internet?

Es gibt eigene Virenscanner, die direkt auf dem Proxy- bzw. Mailserver nach Viren suchen und alle übermittelten E-Mail überwachen. Online-Virenscanner auf dem Server bzw. auf dem PC sind die zweite Möglichkeit. Sie überprüfen E-Mail bzw. Downloads aus dem Internet. Des weiteren sollten Sie in Ihrem Browser ActiveX bzw. JavaApletts deaktivieren, also die Ausführung der selbigen auf Ihrem PC unterbinden. Sorgen Sie für regelmäßige Updates für Ihren Browser, da regelmäßig Sicherheitslücken entdeckt und ausgebessert werden.