legale softwareSoftware-Lizensierung

 
Wussten Sie:

 

 

Illegale, unlizenzierte Software schädigt neben den Softwareherstellern den Vertriebskanal und last but not least alle Benutzer von Software:

 

 

Seit 1993 sind in Österreich Computerprogramme urheberrechtlich geschützt. Basierend auf einer EU Richtlinie vom Mai 1991 wurde das Urheberrecht zum Schutz von Computerprogrammen auch im österreichischen Recht verankert und wird bei Zuwiderhandlungen strafrechtlich verfolgt:

 

rechtliche situationUrheberrecht und Konsequenz

Seit 1993 sind in Österreich Computerprogramme urheberrechtlich geschützt. Basierend auf einer EU Richtlinie vom Mai 1991 wurde das Urheberrecht zum Schutz von Computerprogrammen auch im österreichischen Recht verankert und wird bei Zuwiderhandlungen strafrechtlich verfolgt:

 

Daraus ergeben sich folgende Punkte:

 

"Computerprogramme werden geschützt, wenn sie individuelle Werke in dem Sinne darstellen, dass sie das Ergebnis der eigenen geistigen Schöpfung ihres Urhebers sind. Zur Bestimmung der Schutzfähigkeit sind keine anderen Kriterien, wie qualitative oder ästhetische Gesichtspunkte, anzuwenden "(§ 40a, Abs. 1 UrhG)

 

Organisationsverschulden

Haftbar gemacht werden im Rahmen des so genannten Organisationsverschuldens die "Organe" des Unternehmens, also Geschäftsinhaber, GmbH-Geschäftsführer, AG-Vorstände oder geschäftsführende OHG-Gesellschafter. Dabei ist es unerheblich, ob Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegen. Fahrlässig handelt ein Geschäftsführer schon dann, wenn er die "verkehrsübliche Sorgfalt außer acht lässt". Das ist beispielsweise der Fall, wenn er seinen Mitarbeitern keine geeigneten Arbeitsanweisungen gibt, um die Einhaltung der Lizenzbestimmungen sicherzustellen. Bei vorsätzlichem Handeln verstößt ein Unternehmer sogar in strafbarer Weise gegen das Urheberrecht, so dass Haftstrafen bis zu 2 Jahren ins Haus stehen. Die Voraussetzung für die eigene Sicherheit im Unternehmen ist ein gutes Software Management!

 

Die Business Software Alliance (BSA) ist ein weltweiter Interessenverband für den Schutz und legalen Einsatz von Software.

 

Ziel der BSA ist es, sowohl mit Aufklärungsprogrammen als auch zivil- und strafrechtlicher Verfolgung, die weltweit hohe Raubkopierate zu reduzieren. Außerdem setzt sich der Verband auch entsprechende Urheberrechtsgesetze und deren Einhaltung ein.

Gebrauch, Verwendung und Vertrieb illegaler Software wird sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich verfolgt. Die strafrechtlichen Bestimmungen sehen für Verletzer sowie Unternehmensinhaber, die derartige Eingriffe im Betrieb nicht verhindern, Geldstrafen bis zu 360 Tagsätzen oder Freiheitsstrafen bis zu 6 Monaten - bei Gewerbsmäßigkeit sogar bis zu 2 Jahren, - Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen, Vernichtung und Unbrauchbarmachung von Eingriffsgegenständen und Eingriffsmitteln, sowie Urteilsveröffentlichungen vor. Zivilrechtlich bestehen darüber hinaus Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung, Urteilsveröffentlichung angemessenes Entgelt oder (bei Verschulden) Schadenersatz, Gewinnherausgabe und Rechnungslegung. Auch marken- und wettbewerbsrechtlich wird gegen Verletzer vorgegangen.

 Initiativen von Softwareherstellern und Verbänden, wie der BSA, haben dazu geführt, dass die Softwarepiraterie in Westeuropa von 77 Prozent im Jahr 1991 auf 36 Prozent im Jahr 1998 gesunken ist.

  

 Mitglieder der BSA in Europa sind u.a.: Adobe Systems, Apple Computer, Autodesk, Corel, Macromedia, Microsoft, Symantec, uvm.